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MaterialanfrageDrop-inBiopolymereBeschaffungService

Ihr Drop-in fehlt im Katalog? Wir finden ihn.

16 Produkte im Katalog — aber die Welt hat tausende Kunststoffe. Wenn Ihr spezifischer Drop-in nicht dabei ist, stellen wir die Anfrage für Sie. So funktioniert unsere Materialanfrage-Funktion.

Green Chemistry Redaktion · 4.4.2026

Ihr Drop-in fehlt im Katalog? Wir finden ihn.

Sie haben ABS in Ihrem Gerät. Bio-ABS gibt es nicht — oder doch?

Acrylnitril-Butadien-Styrol ist einer der meistverarbeiteten Kunststoffe der Welt. Gehäuse, Elektroinstallationen, Haushaltsgeräte, Medizintechnik. Alles ABS. Und wer nach einem erneuerbaren Drop-in sucht, findet schnell: Es gibt kein Bio-ABS im klassischen Sinne.

Oder doch? Arkema arbeitet an bio-basierten Acrylnitril-Quellen. Es gibt ABS-Blends mit PLA-Anteil. Einige Hersteller bieten ABS mit ISCC+-zertifiziertem Mass-Balance-Anteil an. Die Lage ist komplex — und das ist genau das Problem.

Das Problem: Drop-in-Suche kostet Zeit, die niemand hat

Die Welt der erneuerbaren Polymere ist fragmentiert. Hunderte Anbieter, tausende Materialspezifikationen, keine zentrale Anlaufstelle. Wer heute einen bio-basierten Ersatz für ein spezifisches Material sucht, macht das manuell:

  • Eigenrecherche über Anbieter-Websites, die selten vollständig sind
  • Anfragen bei Distributoren, die nur ihr eigenes Portfolio kennen
  • Konferenzen und Messen, auf denen man Glück haben muss

Der Aufwand lohnt sich oft nicht — also bleibt es beim fossilen Material. Nicht weil es keine Alternative gäbe, sondern weil sie zu schwer zu finden ist.

Unser Katalog hat derzeit 16 Produkte. Das sind die Materialien, für die wir Anbieter, Preisrahmen und Verfügbarkeit bereits validiert haben. Aber 16 ist nicht die Welt. Die Welt hat tausende Kunststoffe — und für die meisten gibt es zumindest ansatzweise eine erneuerbare Alternative.

Was wir tun: Anfrage stellen, wir übernehmen die Recherche

Die Logik ist einfach: Sie wissen, welches Material Sie ersetzen wollen. Wir wissen, wo man suchen muss. Also teilen wir die Arbeit.

Sie beschreiben Ihren Use Case — Materialtyp, Anwendung, Anforderungen, Volumen. Wir recherchieren den Markt, werten Anbieter-Portfolios aus und verbinden Sie mit dem passenden Hersteller oder Distributor — direkt, ohne Zwischenhändler.

Das ist kein Beratungs-Auftrag. Das ist ein Service, den wir anbieten, weil wir glauben: Jede fossile Kunststoff-Anwendung hat eine erneuerbare Alternative. Unsere Aufgabe ist, sie findbar zu machen.

Wie es funktioniert — drei Schritte

1. Anfrage stellen Sie füllen das Anfrageformular unter /anfragen aus. Material, Anwendung, technische Mindestanforderungen (Temperaturbeständigkeit, Zertifizierungen, Volumen). Je konkreter, desto besser — aber auch eine grobe Beschreibung reicht als Einstieg.

2. Wir recherchieren Unser Team prüft verfügbare Anbieter, aktuelle Marktpreise und Drop-in-Eignung. Falls es keine vollständige 1:1-Substitution gibt, benennen wir das klar — zusammen mit dem nächstbesten Ansatz und dem Aufwand einer Umstellung.

3. Verbindung zum Anbieter Sie erhalten eine strukturierte Antwort mit Anbieter-Empfehlungen, Preisrahmen und nächsten Schritten. Wenn ein Anbieter direkt verfügbar ist, stellen wir den Kontakt her. Kein Datenchaos, kein Ping-Pong.

Öffentliches Anfragen-Board: Transparenz für Käufer und Anbieter

Jede Anfrage — sofern der Anfragende zustimmt — erscheint auf unserem öffentlichen Board. Das hat zwei Effekte:

Für Einkäufer: Sie sehen, welche Materialien andere bereits gesucht haben — und was die Antwort war. Das spart Zeit und zeigt, wo der Markt steht.

Für Anbieter: Das Board ist ein Echtzeit-Nachfragesignal. Wer sieht, dass fünf Unternehmen nach bio-basiertem PETG fragen, hat eine Marktinformation — und kann direkt in den Dialog einsteigen.

Wir bauen damit kein Forum, sondern ein strukturiertes Wissensarchiv: Welche Materialien werden gesucht, welche Alternativen existieren, wo gibt es noch keine gute Antwort. Das ist nützlich für alle Beteiligten — und ehrlicher als ein Katalog, der so tut, als wäre alles bereits gelöst.

Der Business Case dahinter

Warum bieten wir das an? Weil es unser Kerngeschäft ist.

Wir verdienen, wenn Transaktionen stattfinden — wenn ein Einkäufer einen Anbieter findet und Volumen bestellt. Jede Anfrage, die wir erfolgreich auflösen, ist ein Beweis dafür, dass der Markt für erneuerbare Materialien tiefer ist als die meisten Kataloge zeigen.

Gleichzeitig lernen wir: Welche Materialien werden am häufigsten gesucht? Wo gibt es echte Marktlücken? Welche Anbieter sollten wir als nächstes ins Portfolio aufnehmen? Das Anfragen-Board ist auch unser Marktforschungs-Instrument.

Kurz: Ihre Anfrage hilft Ihnen — und verbessert den Service für alle nachfolgenden Anfragen.


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